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CORONA - Unterstützung

Der CORONA-Virus kann bei jedem von uns zu existenzbedrohenden Zuständen führen; wir alle fürchten um unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Familie. Eine solche Situation hat es in der europäischen Geschichte noch nicht gegeben – wir haben keine wirkliche Vergleichsmöglichkeit, es gibt kein vergleichbares und empfehlenswertes Verhaltensmuster!

Hinsichtlich Ihrer Gesundheit kann ich Ihnen nur raten, die Hinweise und Empfehlungen unserer Bundes- und Landesregierung sowie der medizinischen Instanzen zu befolgen – üben Sie bitte ausreichend Selbstkritik und Selbstbeschränkung und tragen Sie auch durch Ihr Verhalten dazu bei, die Verbreitungs- und Infektionskurve dieses Virus zu unterbrechen bzw. abzuschwächen – eine andere Lösung haben wir derzeit nicht!

Sammlung verschiedener Hilfsprogramme

Hier erhalten Sie eine Übersicht über Anlaufstellen und Hilfeleistungen, welche Sie in Abhängigkeit von Ihrer jeweiligen Situation beantragen können. Diese Auflistung versteht sich als Grobübersicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Etwaige Abweichungen aufgrund von ständigen Änderungen sind stets möglich. Eine Haftung schließen wir aus.

Der Fokus liegt dabei auf Baden-Württemberg. Falls Sie aus einem anderen Bundesland kommen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Die dortigen Programme und Anlaufstellen kennen wir ebenfalls, sind nur auf dieser Website nicht extra aufgeführt.

Durch den Bund wurde am 23.03.2020 ein „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“ – Programm angekündigt. Dies kann jedoch noch nicht beantragt werden.

Unterdessen haben die meisten Bundesländer Soforthilfeprogramme für die Klein-und Mittelständler aufgelegt.

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Baden-Württemberg
Programm ab 25.03.2020

In den letzten Tagen haben die Bundesländer zeitlich leicht versetzt nach und nach immer mehr Unternehmen die Tätigkeit untersagt. In diesem Fall, wenn ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen worden ist, können Sie einen Antrag auf Entschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz stellen.

Zuständig sind die jeweiligen Gesundheitsämter:
Suche: https://tools.rki.de/PLZTool/

Wann habe ich als Unternehmer Anspruch auf Entschädigung nach § 56 IfSG?

Tätigkeitsverbote oder Betriebsschließungen, die „zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ erteilt bzw. angeordnet wurden, erfasst in Deutschland das Infektionsschutzgesetz. In § 56 IfSG regelt der Gesetzgeber die Voraussetzungen für eine Entschädigungsleistung, die bei entsprechender Vorlage an mit einem Tätigkeitsverbot beauflagte Unternehmen, Freiberufler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlen ist.

Wer ist antragsberechtigt?

Klar in diesem Zusammenhang ist § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz IfSG, der die Gruppe der Entschädigungsberechtigten wie folgt definiert: 

„Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld.“

Wie hoch ist die Entschädigung?

Die Entschädigungshöhe bemisst sich mit § 56 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz IfSG „nach dem Verdienstausfall“.

Als Verdienstausfall gilt gemäß § 56 Abs. 3 Infektionsschutzgesetz IfSG das Netto-Arbeitsentgelt sowie evtl. zuzüglich Kurzarbeitergeld oder Zuschuss-Wintergeld, Leistungen, auf die ein Arbeitnehmer Anspruch hätte, wenn er nicht aus den in  § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz IfSG genannten Gründen an seiner Arbeitsleistung verhindert wäre.

§ 56 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz IfSG regelt weitere Leistungen, die Berechtigte zuzüglich zu einer Entschädigungsleistung erhalten können. Dazu zählen die Erstattung von Mehraufwendungen, die Entschädigungsberechtigten innerhalb des Zeitraums des Tätigkeitsverbots entstehen, die „auf Antrag in angemessenem Umfang von der zuständigen Behörde erstattet werden.“  Darüber hinaus sollen „Selbständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer einer Maßnahme nach Absatz 1 ruht“ zuzüglich zu einer an die bestehende Einkommenssituation angepassten Entschädigung außerdem eine Ersatzleistung für „in dieser Zeit weiterlaufende nicht gedeckte Betriebsausgaben in angemessenem Umfang“ erhalten.

Für welchen Zeitraum erfolgt die Entschädigungsleistung?

Der Arbeitgeber ist laut § 56 Abs. 5 Infektionsschutzgesetz IfSG angewiesen eine entsprechende Entschädigungsleistung für z.B. in Quarantäne abgesonderte Mitarbeiter „für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen (..) für die zuständige Behörde auszuzahlen“. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber prinzipiell „auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet.“ Wichtig zu wissen ist hier, dass § 56 Abs. 12 Infektionsschutzgesetz IfSG betroffenen Arbeitgebern zur Seite steht. Auf deinen Antrag hin muss die zuständige Behörde „einen Vorschuss in der voraussichtlichen Höhe des Erstattungsbetrages“ gewähren.

Wann muss ich den Antrag auf Entschädigungsleistung spätestens stellen?

In § 56 Abs. 11 Infektionsschutzgesetz IfSG gibt der Gesetzgeber konkrete Hinweise zum Antragsverfahren für eine mögliche Entschädigungsleistung. Demgemäß sind „Anträge (..) innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde zu stellen“. Den Anträgen beizufügen sind je nach Bezugsberechtigtem immer Verdienstnachweise wie folgt:

  • eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Höhe des Netto-Arbeitsentgelts (für Arbeitnehmer)
  • eine Bescheinigung des Finanzamts über die Höhe des letzten behördlich nachgewiesenen Arbeitseinkommens (für Selbständige)

Auch für Ihre Mitarbeitenden ist diese Situation schwer. Neben den bereits bekannten Themen, wie Homeoffice oder aber auch Überstundenabbau besteht aber auch die Möglichkeit Kurzarbeit zu beantragen.

[PDF] Antrag auf Kurzarbeit

Weitere Informationen zur Beantragung als auch zu den Vorraussetzungen und zur Beantragung finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

Auch während der Corona-Pandemie laufen unterschiedliche Verbindlichkeiten weiter, welche die Finanzreserven der Unternehmen schröpfen. Hier helfen sogenannte Liquiditätsdarlehen, welche über Ihre jeweilige Hausbank bei KFW oder Landesbanken beantragt werden können. Auch Bürgschaftsbanken können hier ein Ansprechpartner sein.

Hierzu empfiehlt sich folgender Handlungsablauf:

  • Ermittlung des benötigten Kapitals (Liquiditätsbedarf)
    • Hierzu können wir gerne helfen
  • Vorbreitung der für die Beantragung notwendigen Unterlagen
    1. Jahresabschluss 2018
    2. Jahresabschluss 2019 (vorläufig), BWA 2019 inkl. Summen und Saldenliste
    3. Rentabilitätsplanung für die nächsten 3 Jahre
    4. vorläufige Liquiditätsplanung für dieses Jahr
    5.  
  • Bespräche führen
    1. Mit dem Bankberater (geht auch telefonisch oder online)
    2. Mit Fördermittel- oder Finanzierungsberatern
    3. Mit der Förderbank
    4.  
  • Finanzmittel beantragen
    1. bei der Hausbank, gesichert durch die Bürgschaftsbank (siehe weiter unten)

[ Website ] Die Deutschen Bürgschaftsbanken

[ Website ] Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Bearbeitungszeit bei KfW Anträgen beläuft sich nach aktueller Aussage auf ca. 6 Wochen. Natürlich ist durch das massive Antragsaufkommen im Zuge der Corona-Pandemie auch von deutlich längeren Zeiträumen auszugehen. Sollte der von Ihnen erwartete Liquiditätsengpass eher entstehen, nutzen Sie bitte parallel den Antrag über die Bürgschaftsbank (90%ige Haftungsfreistellung möglich), in Kombination mit einer Kontokorrentlinie der Hausbank, wären diese Mittel schnell für Sie verfübar. Die Kontokorrektlinie wird mit Vergabe des Liquiditätsdarlehens der KfW wieder getilgt.

Wenn Sie durch Auftragsausfälle oder Rückgang drastische Gewinnverluste hinnehmen müssen, ist auf kurze oder lange Sicht auch die Zahlung der für den Lebensunterhalt notwendigen Posten gefährdet. In diesem Fall können Sie beim Jobcenter einen Antrag auf ALG II stellen .

[ Website ] Antrag auf ALG II

Bitte beachten Sie, dass Sie neben dem Hauptantrag noch die Anlagen mit einreichen müssen. Bitte lesen Sie hier auch die Hinweise für Selbständige ebenfalls auf dieser Seite. Entscheidend ist immer der Antragseingang, Wenn möglich werfen Sie den Antrag selbst in den Hausbriefkasten oder verwenden Sie zur Übermittlung den eService.

Wenn Sie nun weniger als 15 Stunden in der Woche tätig sind, können Sie Ihr Unternehmen übergangsweise in einen Nebenerwerb umwandeln und sich dann bei dem für Sie zuständigem Sozialträger (wer noch ALG 1 Anspruch hat wendet sich an die Agentur für Arbeit, sonst an das örtliche Jobcenter (siehe vorheriger Punkt)) als arbeitssuchend melden. Durch den Nebenerwerb ist es dann möglich bei Renten- und Krankenversicherungen eine Neueinstufung aufgrund der geänderten Einkommenssituation zu beantragen.

Für die Meldung bei der Agentur für Arbeit ist vorher eine Registrierung notwendig. Sie werden durch den Prozess geleitet.

Sollten Sie bereits jetzt absehen können, dass Sie aufgrund der Corona-Pandemie stark von Gewinnverlusten betroffen sein werden, können Sie bei Ihrem zuständigem Finanzamt um die Herabsetzung der Vorauszahlungen bitten. Das Finanzamt informiert dann, bei positivem Entscheid, auch das Gewerbeamt, wenn Sie Gewerbetreibender sind.

Sollten noch offene Zahlungen beim Finanzamt ausstehen, kann man auch bei diesen um Stundung bitten. Auch so verschaffen Sie sich Liquiditätspuffer.

[ PDF ] Vorlage Antrag auf Steuererleichterung

Ja, jedoch gibt es hier noch keine bundesweite Regelung.

 Invesitions- oder FörderbankBürgschaftsbank
Baden-WürttembergLandeskreditbank Baden-WürttembergBürgschaftsbank Baden-Württemberg

 

Die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat angekündigt, Unternehmen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage zu geraten drohen mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zu unterstützen. Als Vorbild sollen hierfür die Regelungen dienen, die anlässlich der Hochwasserkatastrophen 2002, 2013 und 2016 getroffen wurden.

Dies bedeutet konkret, dass die Bundesregierung verhindern will, „dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen“, so die Bundesjustizministerin wörtlich. „Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen.“ 

Voraussetzung für die geplante Aussetzung ist, dass die drohende Insolvenz ursächlich auf die Auswirkungen der Corona-Epidemie zurückzuführen ist und dass im Zuge der Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen des betroffenen Unternehmens „begründete Aussichten auf Sanierung“ bestehen.

Mit dieser Verordnung will das BMJV erreichen, dass betroffene Unternehmen nicht allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung deines Antrags auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der außergewöhnlichen aktuellen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden kann.

Die geplante Verordnungsermächtigung soll außerdem als verlängerte Maßnahme höchstens bis zum 31.03.2021 vorgeschlagen werden.

Sobald eine Normalisierung eines Geschäftsalltages wieder möglich erscheint, können Sie Ihre Geschäftstätigkeit auch wieder in Angriff nehmen. Je nachdem, welche Förderinstrumente Sie aus den oben genannten Möglichkeiten gewählt haben, ist das Vorgehen unterschiedlich.

Haben Sie sich zwischenzeitlich arbeitssuchend gemeldet (Meldung bei der Agentur für Arbeit oder aber auch beim Jobcenter), können Sie nun einen sogenannten AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein zur Heranführung an die Selbständige Tätigkeit) beantragen.

Ab sofort verfügbar:
Der Krisen-Navigator für Unternehmer*innen

Mit Soforthilfen und Rettungsschirmen können Unternehmen die ersten Folgen der Krise abwehren. Über die erste Hilfe hinaus reicht die Hilfe des Staates nicht. Doch das allein reicht nicht aus, um zu überleben. Unternehmer*innen brauchen für die kommenden Wochen und Monate einen Navigator, der Sie durch die Krise führt. Diesen haben wir mit Hochdruck für Sie erstellt.

Rentabilität - Liquidität

Hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen und der existenzbedrohenden Umstände stehen wir Ihnen zur Seite und werden Ihnen helfen. Jedes Unternehmen benötigt früher oder später dringend ausreichend Liquidität, um diese Zeit zu überleben. In diesen Zeiten ist nicht Rentabilität gefragt, sondern das Maß aller Dinge ist die verfügbare Liquidität im Unternehmen.

Die Bundesregierung und das Land Baden-Württemberg haben umfassende finanzielle Hilfen beschlossen, die ab Montag, den 23.03.2020 in einer Phase 1 zur Verfügung stehen. Phase 1 bedeutet, dass die KfW über die Hausbanken auf Antrag Liquidität zur Verfügung stellt, die mittels der etablierten Produkte:

  • KfW-Unternehmerkredit
  • ERP-Gründerkredit – Universell
  • KfW-Kredit für Wachstum

zur Auszahlung gelangen. Hierbei ist die formale Risikoprüfung deutlich reduziert worden und eine vereinfachte Kreditprüfung findet Anwendung. Das Stellen von Anträgen wird ab Montag möglich sein; der Antrag ist stets über Ihre Hausbank zu stellen, wobei der Hausbank eine besondere Bedeutung zukommt – die KfW wird die Risikobeurteilung der Hausbank ungeprüft übernehmen.

Darüber hinaus stehen die Bürgschaftsbank und die L-Bank mit Finanzierungshilfen zur Verfügung.

Die Bürgschaftsbank BW gibt einen Leitfaden für Unternehmen heraus. Hier werden explizite Handlungsempfehlungen ausgesprochen, wobei die Ermittlung des Liquiditätsbedarfes, ggfs. mit Unterstützung von Beratern, oberste Priorität hat.

Hierzu stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Unsere Unterstützung

Wir haben in unserem Netzwerk von Unternehmensberatern einen eigenen Fragebogen entwickelt, der  jederzeit bei uns kostenlos angefordert werden kann. Mittels dieses Fragebogens können Sie die notwendigen Informationen und Daten vorerfassen und bereitstellen, die Ihre Hausbank in jedem Fall benötigt.

Sie können diesen Fragebogen aber auch uns zusenden und wir helfen Ihnen ggfs. weitere Informationen, insbesondere benötigte Planzahlen und Hochrechnungen sowie Situationsbeschreibungen, bereitzustellen. Selbstverständlich begleiten wir Sie in dem Antragsprozess und zum Bankgespräch.

Bei vielen Handwerksbetrieben ist inzwischen eine Fortführung und Zukunft des Betriebes real gefährdet; vielerorts brechen die Umsätze ein, Aufträge werden in einem noch nie dagewesenen Umfang storniert und / oder können aufgrund unterbrochener Lieferketten nicht mehr ausgeführt werden.

Bäcker, Metzger, Lebensmittel-Einzelhändler etc. versorgen weiterhin die Bevölkerung, Sanitär- und Heizungsbauer, Elektriker, Textil- und Gebäudereiniger etc. sorgen dafür, dass unsere Infrastruktur intakt bleibt und damit u.a. die Voraussetzungen für eine Zeit nach CORONA gegeben sind. Daher ist es umso wichtiger, gerade diesen Betrieben möglichst rasch, unkompliziert und unbürokratisch die Liquiditätshilfen zu gewähren, die notwendig sind, damit diese Betriebe zahlungsfähig bleiben.

Die Phase 2 des beschlossenen Hilfspaketes stellt ein „Sonderprogramm 2020 mit erhöhter Risikotoleranz“ dar und wird voraussichtlich erst in der KW 13 spruchreif, da zu diesem Paket die Europäische Kommission noch zustimmen muss! Mit diesem Paket soll insbesondere Unternehmen geholfen werden, die vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Wie dieses Paket auf die Straße gebracht werden soll, ist noch unbekannt; hierzu werden wir sicherlich nächste Woche Näheres erfahren – wir werden selbstverständlich weiter berichten.

ZEIT NACH CORONA: Jede Krise birgt auch Chancen – man muss sie nur sehen und auch realisieren können! (Denken auf der grünen Wiese)

Hier denken wir an alternative Handlungen, die Sie so in Ihrem Tagesablauf im Unternehmen niemals oder nur bedingt vorgenommen hätten.

Beispiele und Denkanstöße:

  • Gastronomie: Umstellung des Betriebes auf „To-Go“ / „Drive-in“ / „Lieferservice“. Mit relativ übersichtlichen Investitionen die gute Küche zum Kunden bringen und nicht länger den nicht besetzten Stühlen nachtrauern!
  • Zwangsverordnete Schließung: Alternativ ist hier die Möglichkeit der Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetzt gem. § 56 IfSG zu beleuchten. Dies hilft insbesondere bei den Angestellten.
  • Kurzarbeitergeld: Der Antrag auf Kurzarbeitergeld kann mittlerweile von fast jedem Unternehmen gestellt werden, da die Voraussetzungen nahezu sämtlich erfüllt sind und zudem deutlich herabgesetzt wurden.
  • Lebensmitteleinzelhandel: die Produktpalette so umstellen, dass auch hier eine Kundenbelieferung erfolgen kann. Online-Angebote auch hier anbieten; Bestellungen entgegennehmen und lieferfertig zusammenstellen: „To-Go“ / „Drive-in“ / „Lieferservice“. Ältere Menschen, die weniger Internet-affin sind mit der Möglichkeit der telefonischen Bestellung und Belieferung konfrontieren.
  • Modeboutique: auch hier gilt es alternativ zu denken; wie sieht es mit der kurzfristigen und auch finanziell übersichtlichen Installation eines Online-Shops aus, bei dem zunächst die bekannten Kunden angeschrieben und für die neue Landingpage motiviert werden. Daran anschließend eine geeignete Internet-Werbung aufziehen.
  • Café / Bäcker / Konditor: der sonntägliche Kuchen kann auch online bestellt werden und wieder über die drei Möglichkeiten: „To-Go“ / „Drive-in“ / „Lieferservice“ vertrieben werden. Die Torten etc. können im Internet per Bild dargestellt werden.

In allen Phasen der Krise und möglicher Lösungshandlungen stehen wir Ihnen natürlich zur Seite; wir denken mit Ihnen auf der grünen Wiese neu und helfen Ihnen, Wege zu suchen und zu finden, wodurch Ihr Unternehmen weiter bestehen kann und diesen VIRUS überleben wird.

Wir verfügen über die nötige Technik und können Sie problemlos online beraten; noch sind wir absolut CORONA-frei und wir tun alles, um dies – sowohl im Eigeninteresse – aber auch für Sie – zu bleiben.

 

Sie erreichen uns unter den bekannten Kontaktmöglichkeiten.

 

Zum Abschluss noch ein Hinweis: Die Informationen ändern und erneuern sich fast stündlich; wir versuchen die Flut an Informationen für Sie zu bündeln und entsprechend zeitnah bereit zu stellen; wir werden fortlaufend berichten und Sie informieren.

 

Bleiben Sie gesund!